Helgoland

Von 2. bis 6. Januar war ich zusammen mit einer Freundin aus unserer Fotogruppe Fotografie Südbayern bei einem Fotoworkshop von Claus Schröder auf Helgoland. Wir haben dort die Robben fotografiert, die im Winter ihre Jungen bekommen. Mit dem Zug gings von München nach Cuxhaven wo wir dann eine Nacht im Hotel Deichvoigt übernachtet haben. Am nächsten Morgen sind wir mit der Fähre von Cuxhaven nach Helgoland gefahren. Helgoland liegt etwas über 40 km vom Festland entfernt. Die Hauptinsel Helgoland ist etwa einen Quadratkilometer groß, die kleine Insel Düne, auf der sich die Robben befinden und die man mit einer kleinen Fähre von Helgoland aus erreicht, ist etwas über einen halben Quadratkilometer groß.

Wir sind gegen zwei auf Helgoland angekommen und haben dann erstmal unser Gepäck in unsere Pension gebracht und dann einen Inselspaziergang gemacht, um die Insel kennenzulernen. Unser netter Workshop-Leiter hat uns viele interessante Details über die Insel erzählt, die eine recht wechselhafte Geschichte hatte. Am nächsten Morgen gings dann auf die Düne zum Robben fotografieren. Wir hatten zwar glück mit dem Wetter, es war nicht allzu kalt und hat nicht geregnet. Trotzdem sollte man auf Helgoland unbedingt warme Sachen dabei haben. Es ist recht windig und man liegt doch oft längere Zeit auf dem Boden und kühlt dabei aus. Ein Regenschutz für das Objektiv ist auch zu empfehlen. Sand und Salzwasser tut Objektiven nicht gut und es läßt sich nicht vermeiden, daß Kamera und Objektiv mit Sand und Wasser in Berührung kommt. Ich hatte nur eine Plastiktüte dabei, die ich am Objektiv befestigen wollte. Wegen dem starken Wind hab ich daß dann aber lassen und ohne Regenschutz fotografiert, das würde ich aber niemandem empfehlen.

Es ist ein wunderbares Erlebnis, den Robben und Seehunden zuzuschauen und sie zu fotografieren. Die jungen Robben sind sehr neugierig. Oft robben sie nach einer Weile auf einen zu und verlieren jede Scheu. Man sollte allerdings immer einen gewissen Abstand zu den Tieren einhalten damit sie sich nicht zu sehr an die Menschen gewöhnen. Mittags sind wir dann auf der Düne eine Kleinigkeit essen gegangen und am Nachmittag haben wir wieder Robben fotografiert. Am Abend haben wir dann in den Mocca Stuben zu Abend gegessen. Der Fisch dort ist wirklich lecker.

Die Zeit auf Helgoland verging wirklich wie im Flug. Ich fand es immer wieder aufs neue interessant, den Robben zuzusehen und sie zu fotografieren. Am letzten Tag des Workshops wurde dann auf Helgoland fotografiert. Uli und ich waren aber so von den Robben angetan daß wir nochmal zur Düne gefahren sind und die Robben fotografiert haben und erst am Nachmittag zurück nach Helgoland sind, um noch ein paar Eindrücke von Helgoland festzuhalten.

Am 6. Januar ging es dann am späten Vormittag wieder zurück nach Cuxhaven, wo wir gegen halb drei ankamen. Um vier ging es dann zurück nach München, wo wir gegen Mitternacht ankamen. Die Zeit auf Helgoland verging eigentlich viel zu schnell. War ein wirklich toller Workshop und ein wunderbares Erlebnis, an das ich mich immer gerne erinnern werde. Ich kann jedem der sich für Tierfotografie interessiert, nur empfehlen auch mal einen Workshop auf Helgoland mitzumachen. Unser Workshopleiter Claus Schröder war sehr engagiert, hat alles super geplant und sein Workshop ist sehr empfehlenswert.

Hier mal meine schönsten Bilder von Helgoland. Die Bilder von Uli findet ihr hier, hier, hier, hier und hier.