Helgoland: Leuchttürme und Klippen

Helgoland liegt etwa 50 km vom Festland entfernt in der Deutschen Bucht. Helgoland wird wegen seiner geographischen Lage oft als einzige deutsche Hochseeinsel bezeichnet, doch die Insel ist weder im geographischen, noch im rechtlichen Sinne eine Hochseeinsel. Die Deutsche Bucht zählt zum Bereich des Festlandsockels und nicht zum Tiefsee-Bereich auf hoher See.

1721 zerbrach die Insel in zwei Teile: die Hauptinsel Helgoland mit etwa einem Quadratkilometer Fläche und die kleinere Nebeninsel Düne mit etwa 0.7 Quadratkilometer Fläche. Helgoland hat etwa 1500 Einwohner.

Die Hauptinsel gliedert sich in Unterland, Mittelland und Oberland. Das Unterland im Süden liegt fast auf Meeresspiegel, wohingegen das Oberland im Norden, Westen und Osten über steile Klippen etwa 50 Meter zum Meer hin abfällt.

Landschaftlich am interessantesten fand ich die beiden Leuchttürme, die Klippen am Oberland und natürlich die Lange Anna. Der erste Leuchtturm befindet sich auf der Düne:

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Der zweite, deutlich größere Leuchtturm befindet sich auf Helgoland:

helgoland-8791-2Vom Klippenweg aus hat man immer wieder tolle Blicke auf die charakteristischen roten Klippen des Oberlandes:

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An der Nord-Westspitze von Helgoland befindet sich die Lange Anna, ein 47 Meter hoher, freistehender Felsen:

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Auf dem Felsen brüten viele Seevogelarten, vor allem Trottellummen, Dreizehenmöven und Basstölpel. Kurz vorher kommt man aber deutlich näher an die brütenden Basstölpel heran:

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Bei dem Anblick fragt man sich vielleicht, ob er mehr Basstölpel oder Fotografen auf Helgoland gibt. Alleine ist man zwar nicht beim Fotografieren, aber die Basstölpel haben dann doch noch die Oberhand.

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