Werdenfelser Land

Dieses Jahr wollte ich unbedingt die Krokusse am Geroldsee fotografieren. Als es Mitte April nach einer langen Schlechtwetterphase endlich besser wurde, bin ich ins Werdenfelser Land gefahren, um zu schauen ob die Krokusse schon blühen. Ich wurde leider enttäuscht: ganz vereinzelt gab es zwar einige Krokusse, aber eine blühende Krokuswiese, wie man sie oft auf Photos sieht und wie ich sie vor ein paar Jahren selbst schon fotografiert habe, gab es nicht.

Kurzentschlossen bin ich dann weiter nach Mittenwald gefahren und zum Lautersee gelaufen. Von der Talstation der Kranzbergbahn erreicht man den See über einen relativ ebenen Weg in etwa einer halben Stunde. Kurz vor dem See kommt man an der Kapelle Maria Königin vorbei:

lautersee-3774-2Von der Straße Richtung Ferchensee hat man einen super Blick auf den Lautersee:

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Gegen Abend bin ich dann zurück zum Geroldsee, um den See im Abendlicht zu fotografieren:

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Da vereinzelte Krokusse zu sehen waren aber keine verblühten Reste, nahm ich an daß die Krokusse am Geroldsee gerade erst zu blühen begannen. Eineinhalb Wochen später hab ich dann einen Tag freigenommen unn bin noch einmal zum Geroldsee.

Da es aber am Vormittag keinen Sinn macht, die Krokusse zu fotografieren, bin ich noch von Partenkirchen auf den Wank. Nach gut einer Stunde kommt man zur Eckenhütte, von der aus man einen wunderbaren Blick auf Garmisch-Partenkirchen hat:

OLYMPUS DIGITAL CAMERAVom Gipfel aus hat man ebenfalls einen tollen Blick über Garmisch-Partenkirchen und auf die Zugspitze:

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Als ich dann nachmittags zum Geroldsee fuhr, wurde ich wieder enttäuscht: kein einziger Krokus war zu sehen.

Am Vatertag bin ich morgens auf den Jochberg, der streng genommen nicht mehr zum Werdenfelser Land gehört. Auf dem Weg dorthin hab ich noch einen kurzen Abstecher zu den Bootshäusern bei Schlehdorf am Kochelsee gemacht:

OLYMPUS DIGITAL CAMERAAls ich gegen halb neun auf der Kesselberghöhe ankam war der Parkplatz dort bis auf einen einzigen Parkplatz belegt, was mich schon etwas schockiert hat. Als ich dann los ging, kamen mir schon die ersten Leute die vom Jochberg runterkamen, entgegen. Später wurde mir dann klar, warum die so früh rauf sind.

Kurz unterhalb des Gipfels hat man einen supertollen Blick auf den Walchensee:

OLYMPUS DIGITAL CAMERAVom Gipfel aus sieht man sowohl den Walchensee, als auch den Kochelsee:

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer Jochberg ist wirklich ein wunderschöner Aussichtsberg. Nur knapp eine Stunde von München und von der Kesselberghöhe ist man in eineinhalb Stunden am Gipfel. Leider bin ich nicht der einzige, der das weiß und beim runtergehen kamen mir dann hunderte von Leuten entgegen, die auch alle das schöne Wetter und die Aussicht genießen wollten.