Schlittenhunderennen Inzell

Letztes Jahr fand das Schlittenhunderennen in Inzell wegen Schneemangel leider nicht statt und auch dieses Jahr sah es lange ziemlich schlecht aus: Mitte Januar lag kaum Schnee und ich hatte mich eigentlich schon damit abgefunden, daß das Rennen wieder abgesagt werden würde. Zum Glück schneite es dann Ende Januar doch noch richtig und das Rennen fand statt.

Als ich vor ein paar Jahren das erste Mal beim Schlittenhunderennen in Inzell war, hatte ich mir übers Wochenende ein Nikon 70-200/2.8 VRII ausgeliehen. Ich war begeistert von der Bildqualität und dem rasend schnellen Autofokus. Und ich erinnere mich noch, daß ich damals ernsthafte Zweifel hatte, ob man mit so einem großen, schweren Objektiv ohne Stativ überhaupt fotografieren konnte. Über die Jahre wurde die Ausrüstung dann immer größer und schwerer: mein altes 70-300 habe ich irgendwann mit dem Sigma 120-300/2.8 OS ersetzt, einem absoluten Traum-Tele, das aber ohne Kamera 3.2 Kilo wiegt.

Kurz vor unserem Irland-Urlaub habe ich mir dann das neue Sigma 100-400/5-6.3 OS gekauft, weil ich das schwere Tele nicht nach Irland mitschleppen wollte. Aber zum Schlittenhunderennen konnte man ja mit dem Auto fahren, es gab also keinen Grund nicht das große Tele mitzunehmen, das eben dochnoch etwas  besser ist. Als ich dann die Fotosachen für das Schlittenhunderennen gepackt habe, habe ich spontan entschlossen, mir einfach einen schönen Tag ohne Geschleppe zu machen und das (relativ kleine und leichte) Sigma 100-400 eingepackt. Um es vorweg zu nehmen: ich habe die Entscheidung absolut nicht bereut und ich denke, die Bilder von diesem Jahr sind vielleicht meine besten geworden.

Ich war relativ früh beim Rennen, so daß ich noch viel Zeit hatte, die schönen Schlittenhunde anzuschauen und zu fotografieren:

Die Samojeden finde ich besonders hübsch:

Das Sigma 100-400 hat eine tolle Naheinstellgrenze, daher eignet es sich sehr gut für Portraits:

Kurz nach dem Start geht es einen kleinen Hügel hoch. Ich finde die Stelle super zum Fotografieren, weil man hier einen recht schönen Hintergrund hat. Außerdem sind die Gespanne hier etwas langsamer und man hat mehr Zeit, um Fotos zu machen.

Meine größte Befürchtung war, daß der AF des Sigma 100-400 nicht schnell genug für rennende Hunde ist. Beim Schlittenhunderennen hatte ich aber an der Stelle überhaupt keine Probleme. Ich bin später noch die Strecke entlanggelaufe,n um noch von woanders Fotos zu machen, habe aber keine gute Stelle gefunden und bin schließlich wieder zurück.

Hier eine Auswahl meiner schönsten Bilder vom Schlittemhunderennen: