Sommer-Bergtouren

Die letzten Jahre war ich im Sommer kaum wandern weil es mir zu heiß war. Dieses Jahr wollte ich regelmäßiger wandern und habe einige Touren im Sommer gemacht. Meist waren es kürzere, nordseitige Touren und ich bin relativ früh losgegangen, oder ich hab auch mal eine kurze Tour am Nachmittag gemacht, wenn es nicht ganz so warm war.

Mitte Juni bin ich von der Valepp auf den Schinder, der so etwas wie ein Schicksalsberg für mich ist, nachdem ich die Tour schon dreimal versucht hatte und nie oben ankam. Beim ersten Mal fing es zum Regnen an und ich bin wieder abgestiegen. Beim zweiten Versuch war mir am Morgen schlecht. Ich hatte mit einem Freund ausgemacht, die Tour zu gehen und bin trotzdem in die Valepp gefahren, aber nach einer Stunde gings nicht mehr weiter. Beim dritten Versuch war die Uli dabei und ihr gings nicht gut und wir mußtem umkehren.

Ich bin durch das Schinderkar aufgestiegen, zuerst auf den Bayerischen Schinder, dann auf den Österreichischen und von dort wieder runter. Und wunderschöne Rundtour!

Das Schinderkar:

Blick vom Schinderkar zurück in die Valepp:

Oberhalb des Schinderkars muß man ein paar versicherte Stellen überwinden. Der restliche Weg zum Bayerischen Schinder ist dann nicht mehr besonders anspruchsvoll. Die Aussicht ist traumhaft:

Auch zum Österreichischen Schinder muß man ein paar kurze, versicherte Stellen überwinden, aber der Weg ist nicht wirklich anspruchsvoll.

Blick vom Österreichischen Schinder auf den Bayerischen Schinder:

Der Österreichische Schinder beim Abstieg:

Als nächstes gings (fast) auf die Rappenklammspitze. Start der Tour ist in Hinterriß, von dort geht es durch das Rohntal zur Rappenklammspitze. Das Rohntal ist landschaftlich überaus reizvoll:

Links im Bild der Gipfel der Rappenklammspitze:

Die letzten Meter bis zum Gipfel sind sehr ausgesetzt und nicht versichert, deswegen bin ich nicht auf den Gipfel.

Der Hirschhörnlkopf von Jachenau ist eine schöne Halbtagestour mit tollem Blick auf den Walchensee:

Das Gipfelkreuz ist wirklich so krumm:

Die Tour auf den Hohen Fricken ist zum Glück nordseitig, dafür ist der Anstieg aber sehr steil und ich war nach kurzer Zeit komplett naß geschwitzt. Gleich am Anfang kommt man an den beeindruckenden Kuhfluchtfällen vorbei:

Der Gipfel des Hohen Fricken:

Blick vom Gipfel zurück:

Leider war es ziemlich neblig, die Zugspitze, die nicht allzu weit entfernt ist, konnte man leider überhaupt nicht sehen. Blick zurück beim Abstieg:

Anfang Juli bin ich von Unterammergau durch die Schleifmühlenklamm auf den Teufelsstättkopf. In der Klamm gibt es einige schöne Wasserfälle:

Bis auf den Gipfelbereich ist die Tour recht einfach. Der felsige Gipfel ist recht spektakulär und die letzten Meter muß man mit Hilfe von Drahtseilen hochkraxeln:

Blick vom Gipfel des Teufelsstättkopf:

Blick zurück zum Gipfel:

Auch bei der Tour auf den Rabenkopf kommt man an einem Wasserfall vorbei, den ich aber erst beim Abstieg besucht habe. Start ist wieder der Wanderparkplatz in der Jachenau. Der Weg durch die Rappinschlucht ist unschwierig, aber recht luftig. Im Wald hinter der Schlucht habe ich einige Weinbergschnecken gesehen:

Das Wetter war leider eher bescheiden:

Allerdings hatte der Wetterbericht für den ganzen Tag Regen vorhergesagt und den ersten Regentropfen bekam ich dann erst auf dem Rückweg vom Wasserfall zum Auto ab. Dafür hat es dann aber auch richtig geschüttet. Am Gipfel gabs sogar noch etwas Sonne:

Auf dem Rückweg hab ich noch einen kurzen Abstecher zum beeindruckenden Laintal Wasserfall gemacht:

Ende Juli bin ich dann noch auf den Simetsberg, eine Tour die ich im Frühjahr schon einmal gemacht hatte und eine Stunde unterhalb des Gipfels abbrechen mußte, weil einfach zu viel Schnee lag. Ausgangspunkt der Tour ist der Wanderparkplatz bei Einsiedl am Walchensee. Die Tour ist recht einfach und vom Gipfel hat man einen tollen Blick auf den Krottenkopf, den Hohen Fricken und dahinter die Zugspitze:

Blick vom Gipfel auf den Walchensee:

Pferde vor dem Walchensee:

Karibik-Flair beim Abstieg vom Simetsberg: