Northumberland

Nachdem unser Besuch bei den Papageientauchern auf Skellig Michael letztes Jahr ziemlich ins Wasser gefallen ist, wollten wir dieses Jahr an Pfingsten nochmal Papageientaucher fotografieren. Da wir dieses Jahr nur eine Woche Zeit hatten, haben wir uns für die Farne Islands entschieden, die von Edinburgh aus gut zu erreichen sind, und zu denen auch deutlich mehr Boote fahren.

Gewohnt haben wir in einem schönen Häuschen in Fenham Le Moor, etwa auf halben Weg von Edinburgh nach Newcastle in der Grafschaft Northumberland in England:

Blick vom Haus zum Meer:

Der Strand bei Ebbe:

Die Linksfahrerei fiel mir diesmal wesentlich leichter als bei unserem ersten Urlaub mit Linksverkehr in Irland. Die Strecke vom Flughafen bei Edinburgh nach Fenham Le Moor ist aber auch recht gut zu fahren, fast durchgängig Autobahn.

Die Gezeiteninsel Holy Island ist nur ein paar Kilometer von Fenham Le Moor entfernt. Bei Ebbe kann man mit dem Auto dorthin fahren, bei Flut ist die Straße überlutet:

Als wir an der Straße nach Holy Island ankamen, war sie noch etwas überspült und der Nebel sorgte für eine tolle Stimmung:

Einige Besucher der Insel wollten nicht mehr länger warten und fuhren durch das Meer zurück ans Festland:

Der irische Mönch St. Aidan gründete im 7. Jahrhundert auf Holy Island das Kloster Lindisfarne, von dem nur noch Ruinen erhalten sind:

Die beeindruckende Ruine der Burg Lindisfarne wurde leider gerade renoviert, deswegen haben wir uns den Weg dorthin gespart und sind noch etwas am schönen Strand spazieren gegangen:

Uli beim fotografieren:

Nur wenige Kilometer südlich von Fenham Le Moor befindet sich das bekannte Bamburgh Castle. Bamburgh hat aber auch einen recht schönen Strand:

Die beeindruckende Burg:

Am einzigen Tag an dem es geregnet hat (aber auch nicht durchgehend), sind wir nach Roughting Linn gefahren, um den Wasserfall dort zu fotografieren. Auf dem Weg zum Wasserfall haben wir dann massenhaft Atlantische Hasenglöckchen (engl. Bluebells) gesehen:

Auf dem Weg zum Wasserfall sind wir dann durch einen richtig faszinierenden Urwald:

Leider war der Wasserfall selber dann eher enttäuschend:

Es war recht trocken und der Bach führte kaum Wasser, so daß der Wasserfall doch etwas unspektakulär aussah. Wir haben nur ein paar Bilder gemacht und uns dann entschieden, noch etwas die Gegend zu erkunden:

Noch etwas weiter südlich liegt die schöne Stadt Alnwick. Dort befindet sich Alnwick Castle, der nach Windsor Castle zweitgrößte Adelssitz Englands und Kulisse zahlreicher Filme. Sehenswert ist auch Alnwick Garden, ein großer Park. Auf dem Weg vom Parkplatz zum Garten kommt man an diesem schönen Cafe vorbei:

Der Garten selbst ist sehr schön angelegt:

Sogar ein paar Schwäne mit Jungen konnten wir dort fotografieren:

Alnwick selbst ist auch recht nett, hier der historische Marktplatz:

Am Abend haben wir dann noch beim Schloß Picknick gemacht: