Drei Gipfel Tour

Die Überschreitung der Ammergauer Hochplatte war eine der beeindruckensten Touren, die ich letzes Jahr gemacht habe. Ausgangspunkt war die Almwirtschaft Ammerwald kurz hinter der österreichischen Grenze. Zuerst geht es an einem Bach entlang durch das wildromantische Roggental:

Am Ende des Tals gabelt sich der Weg. Beide Wege führen auf die Hochplatte, ich habe den rechten Richtung Weitalpjoch genommen. Über Karrenfelder geht es zu einer etwas ausgesetzten Stelle, die aber gut gesichert ist:

Kurz unterhalb des Gipfels kommt man an einer Wiesenmulde, dem sogenannten Gamsangerl, vorbei. Ich hatte das Glück, dort tatsächlich Gämsen zu sehen:

Von dort sind es nur noch ein paar Minuten zum Gipfel, von dem man einen beeindruckenden Blick hat:

Der Gipfelgrat sieht auf dem Foto noch nicht allzu schwierig aus. Er ist aber nicht ganz ohne, teilweise ist der Grat recht schmal und ausgesetzt und stellenweise auch mit Seilen versichert. Der kurze Klettersteig ist zwar nicht schwierig, aber es geht ganz schön runter. Ich hatte deshalb ein Klettersteigset eingepackt und war froh, daß ich dort nicht ungesichert gehen mußte.

Die wilde Felslandschaft ist richtig beeindruckend:

Das Fensterl:

Von hier kann man zur Kenzenhütte absteigen. Eigentlich hätte ich den Tag jetzt gemütlich ausklingen lassen können und wieder nach Ammerwald absteigen können. Da es aber vom Fensterl nur etwa eine halbe Stunde auf den Gipfel der Krähe ist, hab ich sie auch noch mitgenommen.

Der Gipfel der Krähe:

Blick vom Gipfel der Krähe Richtung Forggensee:

Das Gipfelkreuz mit der Ammergauer Hochplatte im Hintergrund:

Zurück am Fensterl hatte ich noch immer nicht genug. Von dort sind es nur etwa 100 Höhenmeter auf den Gipfel der Hochblasse. Man kommt dort allerdings nur weglos und mit etwas (unschwieriger) Kraxelei hinauf. Der Blick auf die umliegenden Berge ist recht beeindruckend:

Nach der langen Überquerung der Hochplatte, und zwei weiteren Gipfeln, hatte ich genug und bin wieder Richtung Roggental abgestiegen. Und durfte noch ein weiteres Highlight erleben. Neben dem Weg grasten in relativ geringer Entfernung Gämsen:

Leider kamen dann noch einige weitere Wanderer den Weg hinunter und die Gämsen verschwanden in die Felswände.

Fast zurück bei der Almwirtschaft Ammerwald hat man dann nochmal einen tollen Blick auf die Geierköpfe: