Peitlerkofel

Diesmal hatte ich meinen Wanderurlaub in den Dolomiten zweigeteilt: die erste Hälfte habe ich in Tiers am Rosengarten verbracht, die zweite in Toblach. Auf dem Weg von Tiers nach Toblach bin ich über das Würzjoch gefahren und von dort auf den Peitlerkofel. Der alleinstehende Peitlerkofel ist der nordwestlichste Eckpfeiler der Dolomiten. Durch die beeindruckenden Nordwände führen zahlreiche Kletterrouten. Dort haben Reinhold Messner und Hans Kammerlander in jungen Jahren viele Solo-Besteigungen gemacht und Routen eröffnet. Der Normalweg führt von Süden auf den Berg und ist abgesehen vom kurzen Klettersteig auf den Gipfel, rech einfach.

Tolle Lichtstimmung kurz vor dem Würzjoch:

Vom Würzjoch aus, das sich nördlich des Peitlerkofels befindet, geht es erstmal um den Berg herum.

Die beeindruckenden Nordwände des Peitlerkofels:

Der Weg führt erstmal recht eben um den Berg herum, die Felskulisse ist beeindruckend:

Von der Peitlerscharte im Süden geht es dann in vielen Kehren hinauf. Der Blick auf ist beeindruckend:

Am Morgen war der Himmel noch strahlend blau, jetzt zog es zu und tiefhängende Wolen schoben sich über den Berg:

Als ich am Einstieg des Klettersteiges ankam hing der Gipfel komplett in den Wolken. Ich habe kurz überlegt, ob es wirklich Sinn macht, unter diesen Bedingungen auf den Gipfel zu steigen. Allerdings rissen die Wolken inner wieder auf und ich versuchte mein Glück. Der Klettersteig ist wirklich nicht besonders schwer und auch nicht sehr lang.

Blick vom Gipfel des Peitlerkofel:

Die schnell ziehenden Wolken und die diesige Luft sorgten immer wieder für schöne Stimmungen:

Von der Peitlerscharte hat man am Nachmittag einen tollen Ausblick:

Die Nordwände des Peitlerkofel im schönen Nachmittagslicht. Kaum zu glauben daß ich ein paar Stunden eher am Gipfel stand:

Blick zurück zum Peiterkofel. Von hier aus sind es nur noch ein paar Minuten zum Würzjoch: