Fuerteventura: der Norden und der Süden

Die bekannteste Sehenswürdigkeit im Norden Fuerteventuras sind die Dünen von Corralejo. Von La Pared aus fährt man knapp eineinhalb Stunden bis zu den Dünen:

Von Corralejo sind wir dann weiter nach El Cotillo und von dort zurück Richtung Süden. Kurz nach El Cotillo haben wir dann am Straßenrand Atlashörnchen entdeckt:

Bei den Atlashörnchen gibt es bald Nachwuchs:

Blick auf El Cotillo:

Der Playa Jarugo ist einer der schönsten Strände Fuerteventuras. Wir wollten dort den Sonnenuntergang fotografieren und hatten Glück mit dem Licht:

Uli bei der Arbeit:

Vom Playa Jarugo Richtung Süden gibt es allerdings nur eine Schotterpiste. Nachdem wir dann nach einer gefühlten Ewigkeit auf der holprigen Piste die Küste entlang gefahren sind, kamen wir plötzlich an ein verschlossenes Tor, an dem es nicht weiter zu gehen schien. Es war bereits dunkel und die Aussicht die Schotterpiste wieder zurückfahren zu müssen hat mich dann doch etwas schockiert.  Genau in dem Moment als wir an dem Tor ankamen, hat es dann auch noch in Strömen zu regnen begonnen (den einzigen Regen den wir während der ganzen Woche hatten). Aber hilft ja nix, ich mußte ja aussteigen und versuchen, das Tor aufzubekommen. Das war dann aber zum Glück kein Problem und mir fiel wirklich ein Stein vom Herzen.

Der Norden Fuerteventuras ist verkehrstechnisch recht gut erschlossen, ganz in den Süden kommt man nur auf Schotterpisten. Extra deswegen haben wir uns einen Jeep gemietet:

Die Fahrt auf den Schotterpisten macht aber wirklich Spaß. In Cofete haben wir dann erstmal was gegessen:

Die Küste dort ist wirklich schön, leider wars an dem Tag allerdings recht diesig:

Auf dem Weg zum Flughafen haben wir dann noch einen Abstecher zum Playa de Garcey gemacht:

Als wir dann weiter zum Flughafen wollten hatten wir nach ein paar Metern einen Platten. Was nun? Im Kofferraum war kein Ersatzrad, Handy-Empfang gab es dort auch keinen, die Autovermietung konnten wir nicht anrufen. Zum nächsten Dorf waren es einige Kilometer, mindestens eine Stunde zu Fuß. Zum Glück fuhr hinter uns eine wirklich nette Frau, die uns dann zum Flughafen brachte. Der Autovermietung haben wir dann den Standort ihres Autos auf einer Karte eingezeichnet, verständlicherweise waren die nicht wirklich begeistert…

Wir fanden Fuerteventura wirklich toll, vor allem die putzigen Atalshörnchen sind ein Naturfotografen-Traum (wenn auch sicher eher eine Plage für die Einheimischen). Landschaftlich hat Fuerteventura auch so einiges zu bieten!