Schottland

Schottland war schon vor vielen Jahren eines meiner Traumziele. Ich erinnere mich noch gut, daß ich mal das Schottland-Buch von Ralf Gantzhorn im Globetrotter in München durchgeblättert habe und dachte, das wäre wirklich mal ein tolles Erlebnis. Aus dem Schottland-Urlaub ist dann aber nie etwas geworden, vor allem wegen der Linksfahrerei, die mir doch etwas unheimlich war.

Nach zwei Urlauben in Irland und England haben wir dann beschlossen, endlich in Schottland Urlaub zu machen. Wir sind nach Glasgow geflogen und von dort mit dem Mietwagen weiter. Gewohnt haben wir in einem wunderbaren Haus an der Westküste des Loch Linnhe:

Blick aus dem Wohnzimmerfenster auf Loch Linnhe:

Das Haus hatte einen wunderbaren Garten, in dem Rhododendron blühte:

Unser privater Strand:

Ein Highlight waren für uns die Highland-Kühe, die direkt neben unserem Haus gegrast haben und die Hirsche, die abends in unserem Garten gegrast haben:

Von Ardgour führt eine einspurige Straße entlang des Loch Linnhe Richtung Norden, die wir jedesmal gefahren sind, wenn wir einen Ausflug gemacht haben.

Blick von der Straße auf Loch Linnhe:

Besonders beeindruckend fanden wir den Rhododendron der direkt neben der Straße blühte. Leider entstanden die Bilder erst am Ende unseres Urlaubs, als schon deutlich weniger blühte:

Mit dem Wetter hatten wir leider weniger Glück: die ersten Tage war es schön, dann hat es ziemlich viel geregnet. Damit muß man natürlich rechnen, wenn man in Schottland Urlaub macht.

Neben der Straße, nicht weit von unserer Wohnung entfernt, gab es einige kleinere Wasserfälle

Von Fort William gibt es eine lange Wanderung nach Glennfinnan. Wir sind ein kurzes Stück des Weges gegangen:

Den Baum fand ich besonders fotogen, im Hintergrund Loch Linnhe:

Die Westseite des Loch Linnhe ist vom Massentourismus zum Glück noch verschont geblieben.  Im relativ nahe gelegenen (jedenfalls Luftlinie) Glen Coe sieht es da leider schon ganz anders aus: riesige Parkplätze voller Busse, die Touristen zum Fotos machen ausladen und Verkehr, der an den Mittleren Ring in München am Feierabend erinnert. Der Nachteil unserer Wohnung war allerdings, daß man doch oft relativ lang unterwegs war. Bis Fort William fuhr man fast eine Stunde.