Fotografieren mit dem Smartphone

Anfang Oktober haben Uli und ich einen Ausflug zum Chiemsee gemacht. Wir haben beide nicht daran gedacht, unsere Fotosachen mitzunehmen. Und dann kam es natürlich, wie es kommen mußte, wenn man kein Fotozeug dabei hat: es gab einen richtig genialen Sonnenuntergang.

Ich fotografiere nicht wirklich gerne mit dem Smartphone. Ich will einfach eine richtige Kamera in der Hand halten, alles in Ruhe so einstellen, wie ich es haben will, durch den Sucher schauen, und dann ein Bild machen. Das alles kann ich mit dem Smartphone nicht. Und dazu kommt noch, daß die Bilder von meinem Samsung Galaxy S7 völlig überschärft und viel zu bunt sind.

Ich hab dann panisch gegoogelt wie man mit dem S7 im RAW Format fotografieren kann, um wenigstens etwas mehr Spielraum beim Bearbeiten zu haben. Es geht tatsächlich, nur habe ich leider daheim rausgefunden, daß die RAWs nur im Pro Modus aufgenommen werden. Das wußte ich leider nicht, ich mußte also mit den JPEGs leben.

Das Spektakel beginnt:

So einen Himmel habe ich selten gesehen:

Alle Bilder sind Panoramen, die ich dann daheim am PC zusammengesetzt habe. Was leider gar nicht so einfach war: der Weißabgleich war bei jedem Bild anders und hat mir bei keinem Bild wirklich gefallen. Die Farben waren teilweise viel zu knallig (und sind es bei dem Bild oben eigentlich immer noch). Zum Glück war von den überschärften Kanten bei den Bildern relativ wenig zu sehen.

Mein persönlicher Favorit:

Die Bildqualität des S7 ist gar nicht so schlecht, selbst in 100% Ansicht sehen die Bilder durchaus recht brauchbar aus. Wirklich überzeugt hat mich das Fotografieren mit dem Smartphone zwar nicht, aber zumindest weiß ich jetzt, daß man im Notfall auch mit dem Smartphone ziemlich gute Bilder machen kann.