Dresden & Sächsische Schweiz

Vor fast zehn Jahren, im Herbst 2011, war ich eine Woche in Dresden und der Sächsischen Schweiz. Ich wollte Wandern und Fotografieren und ich erinnere mich noch gut, daß der Wetterbericht für die Woche richtig gut war. Am Wochenende habe ich mir Dresden angesehen und dann ging es weiter in die Sächsische Schweiz. Als ich dort ankam war es dann die meiste Zeit bewölkt und neblig und ich war ziemlich frustriert.

Heute habe ich mehr Erfahrung in der Nachbearbeitung von Fotos. Da ich 2011 noch keinen Blog hatte, und ich die Fotos auch nie irgendwo gepostet habe (außer in der Fotocommunity, dort bin ich aber schon lange nicht mehr aktiv), habe ich mich entschlossen, die Fotos nochmal zu bearbeiten und einen Blog-Artikel über den Urlaub zu schreiben.

Dresden ist mit etwa 560.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Sachsens und die zwöftgrößte Stadt Deutschlands. Sie wird wegen seiner schönen barocken und mediterranen Architektur auch Elbflorenz genannt. Das bekannteste Gebäude Dresdens ist wohl die Frauenkirche am Neumarkt. Sie wurde zwischen 1726 und 1743 errichtet und Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört. Nach der Wende wurde sie zwischen 1994 und 2005 wieder aufgebaut.  Die Frauenkirche ist natürlich ein tolles Fotomotiv:

Die Frauenkirche und der Neumarkt:

Die Decke der Frauenkirche:

Ein weiteres architektonisches Highlight Dresdens ist die Yenizde, ein ehemaliges Fabrikgebäude einer orientalischen Zigarettenfabrik:

Noch bekannter ist natürlich die Semperoper, die unter Leitung von Manfred Semper von 1871 bis 1878 am Theaterplatz erbaut wurde. Das Gebäude wurde am Ende des Zweiten Weltkriegs bei den Luftangriffen auf Dresden schwer beschädigt. Von 1977 bis 1985 wurde die Semperoper wieder aufgebaut.

Spaziert man an der Elbe entlang, hat man einen tollen Blick auf die Stadt:

 

Der deutsche Teil des Elbsandsteingebirges wird als Sächsische Schweiz bezeichnet. Sie befindet sich südöstlich von Dresden und die Landschaft wird von bizarren Felsformationen geprägt. Die bekannteste Touristenattraktion ist sicher die Bastei-Brücke, die sich am rechten Ufer der Elbe zwischen Rathen und Wehlen befindet. Sie wurde 1851 erbaut.:

Damals wollte ich unbedingt Lightpainting probieren. Die Felsen unterhalb der Aussichtsplattform in der Nähe der Bastei-Brücke eigneten sich recht gut dafür:

Unterhalb einer der Bastei-Aussichtsplattformen hat man einen tollen Blick auf die Elbe:

Einer der spektakulärsten Felsen ist sicher die Wehlnadel, hier mit der Taschenlampe angeleuchtet. Rechts ist die Bastei:

Ich habe damals einige Wanderungen gemacht. Leider habe ich die Fotos noch nicht in Ordner mit Ortsnamen einsortiert und ich weiß auch nicht mehr, welche Wanderungen ich gemacht habe. Deswegen nur ein paar Eindrücke von der beeindruckenden Landschaft:

Wassferfälle habe ich schon immer gerne fotografiert. Auch in der Sächsischen Schweiz gibt es einige, ich habe den Lichtenhainer Wasserfall besucht:

Ich erinnere mich noch gut, daß ich den Nebel, nachdem der Wetterbericht für die Woche durchgehend schönes Wetter angekündigt hatte, ziemlich frustierend fand. Rückblickend finde ich, daß gerade die Nebelaufnahmen etwas besonderes haben: