Jan
24

Schottland: Steall Falls

Der Ausflug zu den Steall Falls war für mich das Highlight unseres Schottland-Urlaubs: einfach ein tolles Erlebnis mit ein bischen Abenteuer. Aber auch die kurze Wanderung von den Lower Falls zur Nevis Gorge fand ich sehr beeindruckend.

Wenn man eine längere Wanderung machen möchte kann man auch vom Parkplatz bei den Lower Falls bis zu den Steall Falls wandern, wir haben zwei kürzere Wanderungen gemacht. Schon die Fahrt von Fort William ins Glen Nevis ist ein kleines Abenteuer: die Straße führt über einen Hügel nach dem anderen, man kommt sich vor wie auf einer Achterbahn. Leider läßt sich das nur schwer mit der Kamera einfangen. Das Foto hat Uli während der Fahrt gemacht:

Die Lower Falls sind fast direkt beim großen Parkplatz:

Die Urwald-artige Landschaft entlang des Flusses hat uns sehr gut gefallen:

An der Nevis Gorge haben wir dann kehrt gemacht:

Die Fahrt zum Steall Falls Parkplatz hat noch etwas mehr Abenteuer-Charakter: man hofft einfach daß einem niemand entgegen kommt und man auf der engen Straße nicht irgendwo eine Ausweichstelle suchen muß. Hat leider nicht so ganz geklappt. Das nächste Problem ist dann, auf dem doch relativ kleinen Parkplatz das Auto unterzubringen, was zum Glück auch geklappt hat.

Das folgende Foto hat Uli während der Fahrt gemacht, man kann ganz gut erkennen wie schmal die Straße ist:

Die Wanderung ist wirklich schön. Rauschendes Wasser zieht mich magisch an, also hab ich noch einen kleinen Abstecher zum Fluß hinunter gemacht:

Die Landschaft ist beeindruckend:

Um direkt zum Wasserfall zu kommen muß man über eine Seilbrücke: ein kleines Abenter das zwar nicht wirklich gefährlich ist, aber der Fluß dürfte doch ziemlich kalt sein…

Der Wasserfall ist wirklich beeindruckend:

Für Anja war es auch ein besonderes Erlebnis den Wasserfall zu sehen, da hier eine Szene aus Harry Potter und der Feuerkelch gedreht wurde.

Der Wasserfall sieht auch von weiter weg sehr eindrucksvoll aus:

Auf dem Rückweg wurden wir dann leider noch ziemlich naß:

Nov
27

Schottland: auf der Suche nach Harry Potter

Wo genau sich Hogwarts befindet hat J. K. Rowling nicht verraten, aber irgendwo in Schottland ist es auf jeden Fall. Viele der Szenen aus den Harry Potter Filmen wurden in Schottland gedreht und eine Fahrt mit dem Hogwarts Express (der eigentlich Jacobite Steam Train heißt) ist für jeden Harry Potter Fan natürlich ein Muß. Anja als begeisterter Harry Potter Fan wollte natürlich unbedingt mit dem Hogwarts Express fahren und einige Harry Potter Drehorte sehen.

Der Jacobite Steam Train fährt von Fort William nach Mallaig. Die Fahrt dauert einfach ungefähr zwei Stunden, nach knapp zwei Stunden Aufenthalt in Mallaig geht es dann wieder zurück nach Fort William. Als Muggles werden wir im Zug toleriert:

Die Dampflok ist ziemlich beeindruckend:

Das berühmte Glenfinnan Viadukt:

Mallaig ist ein kleines Städtchen mit knapp tausend Einwohnern an der Westküste Schottlands. Die Hauptsehenswürdigkeit für Anja war der Harry Potter Shop:

Blick auf den Hafen von Mallaig:

Von Mallaig aus kann man Bootstouren machen und mit viel Glück Delfine sehen. Die Touren sind so organisiert daß man sie während der knapp zwei Stunden Aufenthalt in Mallaig machen kann, wir sind allerdings nochmal mit dem Auto hingefahren:

Robbenkolonie:

Kormoran:

Auf dem Rückweg sind wir dann noch die Morar-Bucht entlang gelaufen:

Leider fing es dann so richtig zum Schütten an und wir rannten zurück zum Auto.

Auf dem Rückweg wollten wir noch nach Dumbledores Grab auf Eilean na Moine im Loch Eilt suchen, haben die Insel aber nicht gefunden. Diese schöne Insel befindet sich aber ganz in der Nähe:

Nov
16

Schottland

Schottland war schon vor vielen Jahren eines meiner Traumziele. Ich erinnere mich noch gut, daß ich mal das Schottland-Buch von Ralf Gantzhorn im Globetrotter in München durchgeblättert habe und dachte, das wäre wirklich mal ein tolles Erlebnis. Aus dem Schottland-Urlaub ist dann aber nie etwas geworden, vor allem wegen der Linksfahrerei, die mir doch etwas unheimlich war.

Nach zwei Urlauben in Irland und England haben wir dann beschlossen, endlich in Schottland Urlaub zu machen. Wir sind nach Glasgow geflogen und von dort mit dem Mietwagen weiter. Gewohnt haben wir in einem wunderbaren Haus an der Westküste des Loch Linnhe:

Blick aus dem Wohnzimmerfenster auf Loch Linnhe:

Das Haus hatte einen wunderbaren Garten, in dem Rhododendron blühte:

Unser privater Strand:

Ein Highlight waren für uns die Highland-Kühe, die direkt neben unserem Haus gegrast haben und die Hirsche, die abends in unserem Garten gegrast haben:

Von Ardgour führt eine einspurige Straße entlang des Loch Linnhe Richtung Norden, die wir jedesmal gefahren sind, wenn wir einen Ausflug gemacht haben.

Blick von der Straße auf Loch Linnhe:

Besonders beeindruckend fanden wir den Rhododendron der direkt neben der Straße blühte. Leider entstanden die Bilder erst am Ende unseres Urlaubs, als schon deutlich weniger blühte:

Mit dem Wetter hatten wir leider weniger Glück: die ersten Tage war es schön, dann hat es ziemlich viel geregnet. Damit muß man natürlich rechnen, wenn man in Schottland Urlaub macht.

Neben der Straße, nicht weit von unserer Wohnung entfernt, gab es einige kleinere Wasserfälle

Von Fort William gibt es eine lange Wanderung nach Glennfinnan. Wir sind ein kurzes Stück des Weges gegangen:

Den Baum fand ich besonders fotogen, im Hintergrund Loch Linnhe:

Die Westseite des Loch Linnhe ist vom Massentourismus zum Glück noch verschont geblieben.  Im relativ nahe gelegenen (jedenfalls Luftlinie) Glen Coe sieht es da leider schon ganz anders aus: riesige Parkplätze voller Busse, die Touristen zum Fotos machen ausladen und Verkehr, der an den Mittleren Ring in München am Feierabend erinnert. Der Nachteil unserer Wohnung war allerdings, daß man doch oft relativ lang unterwegs war. Bis Fort William fuhr man fast eine Stunde.

Nov
9

Fuerteventura: der Norden und der Süden

Die bekannteste Sehenswürdigkeit im Norden Fuerteventuras sind die Dünen von Corralejo. Von La Pared aus fährt man knapp eineinhalb Stunden bis zu den Dünen:

Von Corralejo sind wir dann weiter nach El Cotillo und von dort zurück Richtung Süden. Kurz nach El Cotillo haben wir dann am Straßenrand Atlashörnchen entdeckt:

Bei den Atlashörnchen gibt es bald Nachwuchs:

Blick auf El Cotillo:

Der Playa Jarugo ist einer der schönsten Strände Fuerteventuras. Wir wollten dort den Sonnenuntergang fotografieren und hatten Glück mit dem Licht:

Uli bei der Arbeit:

Vom Playa Jarugo Richtung Süden gibt es allerdings nur eine Schotterpiste. Nachdem wir dann nach einer gefühlten Ewigkeit auf der holprigen Piste die Küste entlang gefahren sind, kamen wir plötzlich an ein verschlossenes Tor, an dem es nicht weiter zu gehen schien. Es war bereits dunkel und die Aussicht die Schotterpiste wieder zurückfahren zu müssen hat mich dann doch etwas schockiert.  Genau in dem Moment als wir an dem Tor ankamen, hat es dann auch noch in Strömen zu regnen begonnen (den einzigen Regen den wir während der ganzen Woche hatten). Aber hilft ja nix, ich mußte ja aussteigen und versuchen, das Tor aufzubekommen. Das war dann aber zum Glück kein Problem und mir fiel wirklich ein Stein vom Herzen.

Der Norden Fuerteventuras ist verkehrstechnisch recht gut erschlossen, ganz in den Süden kommt man nur auf Schotterpisten. Extra deswegen haben wir uns einen Jeep gemietet:

Die Fahrt auf den Schotterpisten macht aber wirklich Spaß. In Cofete haben wir dann erstmal was gegessen:

Die Küste dort ist wirklich schön, leider wars an dem Tag allerdings recht diesig:

Auf dem Weg zum Flughafen haben wir dann noch einen Abstecher zum Playa de Garcey gemacht:

Als wir dann weiter zum Flughafen wollten hatten wir nach ein paar Metern einen Platten. Was nun? Im Kofferraum war kein Ersatzrad, Handy-Empfang gab es dort auch keinen, die Autovermietung konnten wir nicht anrufen. Zum nächsten Dorf waren es einige Kilometer, mindestens eine Stunde zu Fuß. Zum Glück fuhr hinter uns eine wirklich nette Frau, die uns dann zum Flughafen brachte. Der Autovermietung haben wir dann den Standort ihres Autos auf einer Karte eingezeichnet, verständlicherweise waren die nicht wirklich begeistert…

Wir fanden Fuerteventura wirklich toll, vor allem die putzigen Atalshörnchen sind ein Naturfotografen-Traum (wenn auch sicher eher eine Plage für die Einheimischen). Landschaftlich hat Fuerteventura auch so einiges zu bieten!

Oct
20

Rund um La Pared

Die ersten Tage haben wir uns die nähere Umgebung von La Pared angesehen. Morro Jable ist relativ touristisch, will man in den Süden der Insel muß man aber zwangsweise durch den Ort. Am Hafen kann man gut Möwen fotografieren:

Der Strand ist recht schön und läd zu einem Strandspaziergang ein:

Wir wollten an der Küste von Morro Jable eigentlich Atlashörnchen fotografieren, haben dort aber keine gefunden.

Von Morro Jable ging es dann weiter in den Süden zum Punta Salinas, einem der Surf-Spots im Süden der Insel. Wir haben dort einige Zeit verbracht, Wellen fotografiert und den Surfern zugesehen:

Uli bei der Arbeit:

Am nächsten Tag gings dann Richtung Norden. Erster halt war der Mirador de Fenduca:

von dort gings weiter zum Stausee Embalse de las Penitas. Am Aussichtspunkt neben der Straße kann man ganz gut Vögel und Atlashörnchen fotografieren.

Spatz:

Kanarienpieper:

Atlashörnchen:

Danach ging es weiter zu den Piratenhöhlen bei Ajuy. Ab Anfang des 15. Jahrhunderts wurden die Kanaren von Piraten überfallen, die ihre Beute in den Höhlen von Ajuy versteckten.

Auf dem Rückweg von einem recht langen Spaziergang, den wir dort entlang der Küste gemacht haben, lief uns dann noch eine Ziege über den Weg:

Auf dem Rückweg sind wir zum Playa de la Solapa gefahren, einem der schönsten Strände die wir auf Fuerteventura gesehen haben:

Auf der Heimfahrt kamen wir dann noch am Aussichtspunkt Los Mojones vorbei. Da das Licht gerade gepaßt hat, sind wir noch hochgelaufen: