Mar
23

Ziesel

Letzten Sommer habe ich sehr spontan die Wiener Ziesel besucht.  Leider war ich später dran als die Jahre zuvor und es blühten keine Blumen mehr. Zieselfotos mit Blümchen konnte ich diesmal also nicht machen, was etwas schade war. Aber der Besuch bei dem Zieseln war trotzdem wieder ein tolles Erlebnis!

Nachdem man die Zieselwiese betritt ist erstmal etwas Warten angesagt, da die Ziesel in ihre Bauten verschwinden. Nach ein paar Minuten überwiegt dann aber die Neugier und die Ziesel kommen wieder raus:

Ziesel

Manchmal spazieren Fußgänger mit Hunden an der Zieselwiese vorbei, dann sind die Ziesel immer besonders wachsam:

Ziesel sind ziemlich neugierig:

Aber am liebsten fressen sie:

Ihr fresst und was ist mit mir? Gebt mir sofort was ab!

Auf dem Rückweg hab ich noch einen Abstecher zur Ysperklamm gemacht. Ein etwa 2 km langer Weg führt über Stege und Brücken an der Ysper entlang. Man kommt immer wieder an Wasserfällen vorbei und die wilde Felslandschaft ist ziemlich beeindruckend:

Mar
22

Glen Etive

Am letzten Urlaubstag wurde das Wetter nochmal schön und wir sind ins Glen Etive gefahren. Eine 20 km lange Single-Track Road führt durch eine der schönsten Landschaften Schottlands zum Loch Etive. Schon gleich zu Beginn gibt es ein erstes Highlight: der berühmte Wasserfall mit dem markanten Buachaille Etive Mòr Gipfel im Hintergrund:

Ein weiterer Wasserfall neben der Straße kurz vor Loch Etive:

Nach einer längeren Fahrt sind wir am Loch Etive angekommen:

In die andere Richtung sieht es schon besser aus:

Auf dem Weg zurück gabs dann wieder Sonne und wir haben noch ein paar Fotostops eingelegt:

Plötzlich stand ein Hirsch direkt neben der Straße. Wir haben angehalten und haben ein paar Fotos aus dem Auto gemacht. Schließlich sind wir vorsichtig ausgestiegen um noch ein paar Fotos mit etwas weniger Abstand zu machen. Eigentlich haben wir nicht damit gerechnet daß der Hirsch einfach stehen bleibt, aber er tat uns den Gefallen. Allzu nah wollte ich dann aber doch nicht ran, so ein Geweih ist doch ganz schön beeindruckend:

Die Straße ist wirklich idyllisch:

Wilde Landschaft im Glen Etive:

Mar
22

Ardnamurchan-Leuchtturm und Castle Stalker

Wir haben zwei längere Ausflüge in die Gegend nördlich der Isle of Mull gemacht: nach Lochaline und zum Ardnamurchan-Leuchtturm.

Lochaline ist ein kleiner Ort an der Nordküste der Mündung des Fjords Loch Aline von dem aus man per Fähre zur Isle of Mull übersetzen kann.

Die Bessie Ellen, im Hintergrund die Isle of Mull:

Blick auf Loch Aline:

Auf dem Weg zum Ardnamurchan Leuchtturm:

Der Ardnamurchan-Leuchtturm wurde 1849 fertig gestellt.  Er ist der weltweit einzige Leuchtturm der im ägyptischen Stil entworfen wurde. Er befindet sich am Point of Ardnamurchan nahe dem westlichsten Punkt des britischen Festlandes.

Die Straße die zum Leuchtturm führt:

Die Straße ist so eng daß keine zwei Autos aneinander vorbeikommen. Ampeln regeln den Verkehr.

Auf dem Weg zurück sind wir die Küste entlang Richtung Norden gefahren:

Ein schönes Plätzchen für ein Picknick:

Castle Stalker ist ein Tower House etwa 2,5 km nordöstlich von Port Appin. Die Burg steht auf einer kleinen Insel im Loch Laich, einer Bucht des Loch Linnhe. Die Burg wurde 1320 als kleine Befestigung errichtet und ab 1440 zur heutigen Form ausgebaut. Bekannt ist Castle Stalker als Gralsburg aus der Schlußszene von Die Ritter der Kokusnuß.

Mar
9

Typisch Schottisch

Vielleicht wäre “typische Vorurteile, die man als Deutscher über Schottland hat” ein besserer Titel für den Bericht. Jedenfalls will ich im Folgenden einige der typisch schottischen Dinge, die wir gesehen oder erlebt haben, beschreiben.

Für mich steht Schottland für wilde Landschaften, viel Natur, aber auch wechselhaftes Wetter und viel Regen. Was das wechselhafte Wetter und den Regen angeht, wurden wir leider nicht eines Besseren belehrt. Wir hatten zwar keine zwei Wochen Dauerregen, aber wurden manchmal doch recht naß.

Dramatische Wolkenstimmung in Glencoe:

Glencoe ist sicher für viele Deutsch auch typisch schottisch: eine schottische Bilderbuchlandschaft mit wilden Bergen und vielen Bächen und Flüssen:

Die Kehrseite der Medaille ist leider, daß es auf der Hauptstraße durch Glencoe fürchterlich zugeht, die Parkplätze neben der Straße sind voller Autos und Busse. Für mich Schottland, wie ich es nicht haben will.

Eigentlich sind wir nach Glencoe gefahren, um Hagrids Hütte aus den Harry Potter Filmen zu suchen. Gefunden haben wir sie leider nicht, weil dann doch niemand Lust hatte, im strömenden Regen länger zu suchen. Dafür konnten wir ein typisch schottisches Essen probieren: Haggis. Wikipedia meint dazu:

Haggis ist eine Spezialität aus der schottischen Küche und besteht aus dem Magen eines Schafes, paunch genannt, der mit Herz, Leber, Lunge, Nierenfett vom Schaf, Zwiebeln und Hafermehl gefüllt wird. Haggis ist mit Pfeffer scharf gewürzt, und das Hafermehl verleiht ihm eine etwas schwerere Konsistenz als Wurst.

Das klingt vermutlich nicht für jeden nach Spezialität, Uli und mir hats aber geschmeckt. Die Kinder wollten lieber was anderes essen…

Auf dem Weg zum Loch Arkaig haben wir noch einen Abstecher nach Glen Roy gemacht und kamen an einer typisch schottischen (oder englischen) Telefonzelle vorbei:

Auch Schafe sieht man in Schottland oft:

Von Glen Roy sind wir weiter zum Loch Arkaig gefahren. Dort haben wir eine Wanderung beim Allt Mhuic Butterfly Reserve gemacht. Schmetterlinge haben wir zwar keine gesehen, aber von oben hat man einen schönen Blick auf Loch Arkaig:

Typisch schottisch sind auch Wasserfälle: wir haben während unserer zwei Wochen in Schottland so einige gesehen. An dem kamen wir auf dem Rückweg unserer Wanderung vorbei, man muß etwas eine steile Wiese runtersteigen um gute Fotos machen zu können:

Wunderschöner Wald auf dem Rückweg:

Jan
24

Steall Falls

Der Ausflug zu den Steall Falls war für mich das Highlight unseres Schottland-Urlaubs: einfach ein tolles Erlebnis mit ein bischen Abenteuer. Aber auch die kurze Wanderung von den Lower Falls zur Nevis Gorge fand ich sehr beeindruckend.

Wenn man eine längere Wanderung machen möchte kann man auch vom Parkplatz bei den Lower Falls bis zu den Steall Falls wandern, wir haben zwei kürzere Wanderungen gemacht. Schon die Fahrt von Fort William ins Glen Nevis ist ein kleines Abenteuer: die Straße führt über einen Hügel nach dem anderen, man kommt sich vor wie auf einer Achterbahn. Leider läßt sich das nur schwer mit der Kamera einfangen. Das Foto hat Uli während der Fahrt gemacht:

Die Lower Falls sind fast direkt beim großen Parkplatz:

Die Urwald-artige Landschaft entlang des Flusses hat uns sehr gut gefallen:

An der Nevis Gorge haben wir dann kehrt gemacht:

Die Fahrt zum Steall Falls Parkplatz hat noch etwas mehr Abenteuer-Charakter: man hofft einfach daß einem niemand entgegen kommt und man auf der engen Straße nicht irgendwo eine Ausweichstelle suchen muß. Hat leider nicht so ganz geklappt. Das nächste Problem ist dann, auf dem doch relativ kleinen Parkplatz das Auto unterzubringen, was zum Glück auch geklappt hat.

Das folgende Foto hat Uli während der Fahrt gemacht, man kann ganz gut erkennen wie schmal die Straße ist:

Die Wanderung ist wirklich schön. Rauschendes Wasser zieht mich magisch an, also hab ich noch einen kleinen Abstecher zum Fluß hinunter gemacht:

Die Landschaft ist beeindruckend:

Um direkt zum Wasserfall zu kommen muß man über eine Seilbrücke: ein kleines Abenter das zwar nicht wirklich gefährlich ist, aber der Fluß dürfte doch ziemlich kalt sein…

Der Wasserfall ist wirklich beeindruckend:

Für Anja war es auch ein besonderes Erlebnis den Wasserfall zu sehen, da hier eine Szene aus Harry Potter und der Feuerkelch gedreht wurde.

Der Wasserfall sieht auch von weiter weg sehr eindrucksvoll aus:

Auf dem Rückweg wurden wir dann leider noch ziemlich naß: