Feb
17

Schlittenhunderennen Wallgau 2019

Das Schlittenhunderennen in Wallgau fand dieses Jahr Mitte Februar statt. Schnee hatte es dieses Mal genug, es war allerdings recht warm, was für die Hunde und auch die Fotografen eher unangenehm ist. Außerdem war wohl halb München Richtung Berge unterwegs und irgendwo waren wohl auch Ferien, jedenfalls brauchten wir doch eher zweieinhalb Stunden nach Wallgau, statt den normalen eineinhalb Stunden.

Fototechnisch hatte ich meine D610 mit dem Sigma 120-300/2.8 OS dabei, die meisten Bilder habe ich dann aber mit dem Nikon 24-120/4 gemacht, da ich mal etwas weitwinkligere Aufnahmen machen wollte. Gute Fotos waren leider eine wirkliche Herausforderungen weil wegen dem schönen Wetter viele Leute spazieren gegangen sind und man kaum mal ein Bild ohne Leute im Hintergrund machen konnte, auch abseits von Start und Ziel. Ein paar gute Fotos sind mir aber doch gelungen:

Perfektes Wetter, eine beeindruckende Bergkulisse, ein tolles Schlittenhunderennen, was will man mehr?

Feb
15

Rund um Oberstdorf

Letztes Jahr habe ich zwei wunderbare Bergtouren in den Allgäuer Alpen in der Nähe von Oberstdorf gemacht. Den Anfang machte der aussichtsreiche Höhenweg von der Nebelhornbahn zum Laufbacher Eck. In 2000 Metern Höhe wandert man aussichtsreich entlang steiler Grashänge. Los geht’s an der Station Höfatsblick. Der Blick auf auf den Seealpsee und die Allgäuer Berge ist beeindruckend:

Der Blick vom Laufbacher Eck auf die Höfats ist wirklich beeindruckend:

Das Wetter war zu Beginn sonnig, dann zog Hochnebel auf, der sich aber zum Glück recht schnell wieder verzog:

Der Weg ist sehr abwechslungsreich und die Landschaft bietet immer wieder neue Fotomotive:

Die Höfats fotografiert beim Abstieg vom Himmelecksattel:

Neben der Höfats ist auch der Blick auf den Schneck und seine steile Ostwand sehr beeindruckend.  Vom Himmelecksattel geht’s steil hinunter Richtung Käseralpe.

Kühe unterhalb der Käseralpe:

Auf dem Weg zum Oytalhaus kommt man noch an einem beeindruckenden Wasserfall vorbei:

Beim Oytalhaus habe ich dann erstmal Brotzeit gemacht. Die hausgemachte Bratwurst war richtig lecker.

Als weiteres Highlight kann man sich beim Oytalhaus Roller mieten und gemütlich ins Tal rollen:

Die Tour ist sehr abwechslungsreich, die Landschaft ist großartig und daß man am Ende noch mit dem Roller gemütlich ins Tal kommt ist einfach genial!

Als nächstes bin ich von der Mittelstation der Fellhornbahn über den Krumbacher Höhenweg zur Mindelheimer Hütte gelaufen.  Die Tour beginnt recht gemütlich, man läuft fast eben dahin, mit tollem Blick auf die Allgäuer Berge:

Nach etwa eineinhalb Stunden kam ich an der verfallenen Kühgrundalpe an und war erstmal etwas geschockt daß dort auf einem Wegweiser stand, daß es noch vier Stunden bis zur Mindelheimer Hütte sind. In der Zwischenzeit war es schon fast elf und ich hatte doch ernsthafte Bedenken, das überhaupt zu schaffen, weil ich ja wieder zurück und auch noch absteigen mußte. Ich habe mich dann entschieden, einfach weiterzugehen und spätestens um drei umzukehren.

Die Landschaft entlang des Krumbacher Höhenweges ist recht beeindruckend:

Nachdem ich dann doch ziemlich aufs Gas gedrückt habe, war ich nach gut zweieinhalb Stunden bei der Mindelheimer Hütte:

Nach einer kurzen Pause mit Brotzeit gings den Krumbacher Höhenweg wieder zurück bis zur Taufersbergalpe. Der Ausblick auf die Berge ist am Nachmittag noch schöner:

An der Taufersbergalpe gabelt sich der Weg und man kann entweder zurück zur Fellhornbahn laufen oder den Birgsauer Höhenweg nehmen und dann nach Birgsau absteigen. Das habe ich gemacht. Ein Highlight beim Abstieg ist der wunderbar gelegene Guggersee:

Danach geht’s in vielen Serpentinen Richtung Tal. Von Birgsau fahren Busse zum Parkplatz der Fellhornbahn. Ich bin aber lieber gelaufen, um noch ein paar Fotos zu machen:

Oberstdorf am Abend:

Jan
27

Drei Gipfel Tour

Die Überschreitung der Ammergauer Hochplatte war eine der beeindruckensten Touren, die ich letzes Jahr gemacht habe. Ausgangspunkt war die Almwirtschaft Ammerwald kurz hinter der österreichischen Grenze. Zuerst geht es an einem Bach entlang durch das wildromantische Roggental:

Am Ende des Tals gabelt sich der Weg. Beide Wege führen auf die Hochplatte, ich habe den rechten Richtung Weitalpjoch genommen. Über Karrenfelder geht es zu einer etwas ausgesetzten Stelle, die aber gut gesichert ist:

Kurz unterhalb des Gipfels kommt man an einer Wiesenmulde, dem sogenannten Gamsangerl, vorbei. Ich hatte das Glück, dort tatsächlich Gämsen zu sehen:

Von dort sind es nur noch ein paar Minuten zum Gipfel, von dem man einen beeindruckenden Blick hat:

Der Gipfelgrat sieht auf dem Foto noch nicht allzu schwierig aus. Er ist aber nicht ganz ohne, teilweise ist der Grat recht schmal und ausgesetzt und stellenweise auch mit Seilen versichert. Der kurze Klettersteig ist zwar nicht schwierig, aber es geht ganz schön runter. Ich hatte deshalb ein Klettersteigset eingepackt und war froh, daß ich dort nicht ungesichert gehen mußte.

Die wilde Felslandschaft ist richtig beeindruckend:

Das Fensterl:

Von hier kann man zur Kenzenhütte absteigen. Eigentlich hätte ich den Tag jetzt gemütlich ausklingen lassen können und wieder nach Ammerwald absteigen können. Da es aber vom Fensterl nur etwa eine halbe Stunde auf den Gipfel der Krähe ist, hab ich sie auch noch mitgenommen.

Der Gipfel der Krähe:

Blick vom Gipfel der Krähe Richtung Forggensee:

Das Gipfelkreuz mit der Ammergauer Hochplatte im Hintergrund:

Zurück am Fensterl hatte ich noch immer nicht genug. Von dort sind es nur etwa 100 Höhenmeter auf den Gipfel der Hochblasse. Man kommt dort allerdings nur weglos und mit etwas (unschwieriger) Kraxelei hinauf. Der Blick auf die umliegenden Berge ist recht beeindruckend:

Nach der langen Überquerung der Hochplatte, und zwei weiteren Gipfeln, hatte ich genug und bin wieder Richtung Roggental abgestiegen. Und durfte noch ein weiteres Highlight erleben. Neben dem Weg grasten in relativ geringer Entfernung Gämsen:

Leider kamen dann noch einige weitere Wanderer den Weg hinunter und die Gämsen verschwanden in die Felswände.

Fast zurück bei der Almwirtschaft Ammerwald hat man dann nochmal einen tollen Blick auf die Geierköpfe:

Jan
12

Wildpark Poing im Winter

Dieses Jahr hat es endlich auch in München mal wieder richtig geschneit. Ich fotografiere sehr gerne Tiere im Schnee, also habe ich Samstag morgen mein Fotozeug gepackt und bin in den Wildpark Poing gefahren. Es lagen dort zwar keine Unmengen Schnee und der Schnee sah auch nicht mehr richtig frisch aus, aber der Wildpark gefiel mir im Winterkleid trotzdem unheimlich gut.

Am meisten Zeit habe ich bei den Luchsten verbracht, die im Winter immer besonders aktiv sind:

Diesmal hatte ich auch bei den Füchsen Glück:

Auch der Gänsegeier Willi hat brav Model gesessen:

Kaninchen habe ich heute zum ersten Mal im Wildpark gesehen. Sie liefen frei herum, waren aber leider ziemlich scheu, so daß ich nur ein halbwegs brauchbares Foto machen konnte:

Auf dem Rückweg bin ich nochmal bei den Luchsten vorbei:

Mufflons habe ich diesmal gar keine gesehen, aber dafür jede Menge Dammwild:

Zum Fotografieren ist der Schnee wirklich ideal

Jan
11

Tropische Schmetterlinge

Auch dieses Jahr war ich wieder bei den Tropischen Schmetterlingen im Botanischen Garten in München. Die Ausstellung ist dieses Jahr vom 21. Dezember bis zum 17. März. Da es die letzten Jahre vor Weihnachten nicht ganz so voll war, bin ich am 23. Dezember gleich um neun Uhr morgens hin.

Die Fotoausrüstung habe ich auf das nötigste reduziert: mitgenommen habe ich nur meine Nikon D7200, das Tamron 90/2.8 Makro und das Sigma 100-400/5-6.3. Ich fotografiere die Schmetterlinge in der Zwischenzeit eigentlich lieber mit dem Tele und das Sigma 100-400 hat auch eine recht gute Naheinstellgrenze, so daß man die Schmetterlinge damit sogar fast formatfüllend ablichten kann.

Eine kleine Auswahl meiner schönsten Bilder:

Leider wars dieses Jahr schon früh am Morgen recht voll und nach zwei Stunden hat es mir dann gereicht und ich bin noch zu den Kakteen und den Schildkröten: