Jul
30

Donegal: Wolle und Meer

Die Stadt Donegal ist zwar namensgebend für die Grafschaft Donegal, allerdings weder die Hauptstadt, noch der Verwaltungssitz. Mit ungefähr 2600 Einwohnern ist die sie auch eher klein. Uli hat sich schon vorher die Adresse eines Wollladens rausgesucht, zu dem sie dann schnurstracks gegangen ist:

Ich habe mir die Stadt angesehen. Wie wohl in allen irischen Städten ist die Dichte an Pups recht hoch:

Ganz im Nordwesten Donegals befindet sich die wunderschöne Küste Bloody Foreland. Anders als man vielleicht vermuten würde, stammt der Name nicht von einer blutigen Schlacht. Der Grund für den Namen sind die in der Abendsonne rot leuchtenden Felsen.


Beim Glencolmcille Folk Village handelt es sich um ein Freilichtmuseum mit traditionellen irischen Bauernhäusern:

Man bekommt einen guten Eindruck, wie die Menschen früher in Irland gelebt haben. Die Küste bei Glencolmcille ist auch recht schön:

Ein kleines Stück weiter südlich liegt Malin Beg mit dem schönen Silver Strand:

Westlich vom Silver Strand befindet sich eine weitere interessante Bucht:

Hier haben wir noch einen kurzen Spaziergang zum westlichsten Punkt gemacht:

Jul
11

Glenveagh National Park

Nachdem wir im Süden von Donegal schon einiges gesehen hatten, wollten wir uns auch die Küsten im Norden ansehen. Ein schönes Fotomotiv, ein altes Schiffswrack, befindet sich in der Nähe des kleinen Ortes Bunbeg:

Wir wollten eigentlich ganz in den Norden, zum Horn Head, aber der Plan fiel im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser:

Ich habe unvernünftigerweise sogar versucht, durch die überflutete Straße zu fahren. Ich bin dann allerdings doch lieber rückwärts wieder raus gefahren, nachdem das Auto tiefer und tiefer im Wasser versank. Wir haben dann der Reihe nach alle anderen Straßen Richtung Horn Head probiert. Aber es war aussichtslos, die Straßen waren alle überschwemmt. Schließlich haben wir aufgegeben und uns entschieden, zum Glenveagh National Park zu fahren. Der Park ist für Autos gesperrt, man kann allerdings mit dem Bus zum  Glenveagh Castle fahren. Der Park beherbergt eine der größten Rotwildherden Irlands und Steinadler. Wir haben allerdings beides nicht  gesehen.

Blick von der Bushaltestelle am Eingang des Parks auf den See Lough Veagh:

Glenveagh Castle:

Vom Schloß aus kann man entlang des Sees zurücklaufen, was wir gemacht haben. Das Wetter war ziemlich wechselhaft:

Nochmal der Blick von der Bushaltestelle am Eingang auf den See:

Der Glenveagh National Park hat uns sehr gut gefallen, ein Besuch lohnt sich!

Auf dem Rückweg sind wir am Muckish vorbeigefahren, den man auch vom Park aus sieht:

Dann ging es weiter zum Mount Errigal, dem höchsten Berg Donegals.

Blick auf den kleinen Ort Dunlewey, seine alte, verfallene Kirche und den See Lough Dunlewy:

Die Kirche mit Mount Errigal im Hintergrund:

Blick zurück auf den Mount Errigal:

Auf dem Heimweg konnten wir dann noch einen fantastischen Regenbogen bewundern:

Jul
2

Donegal

Auf unseren ersten Irland-Urlaub schaue ich mit ziemlich gemischten Gefühlen zurück. Wir waren ganz im Südwesten von Irland, je eine Woche in Kerry und eine Woche auf der Dingle-Halbinsel. Landschaftlicht wirklich beeindruckend, aber die erste Woche hat es nur geregnet. Die zweite Woche war etwas besser, aber wirklich Sonne hatten wir nur am letzten Tag. Und da mußten wir zurück nach Dublin fahren.

Dieses Mal ging es in den Nordwesten, nach Donegal. Gewohnt haben wir in einem wunderbaren Häuschen in der Nähe des kleinen Ortes Killybegs:

Von Dublin aus sind es mit dem Auto ungefähr dreieinhalb Stunden nach Killybegs. Ein kurzes Stück fährt man durch Nord-Irland.

Blick in die andere Richtung aufs Meer:

In Donegal gibt es natürlich viel Küste, aber auch einige schöne Wasserfälle. Der Assaranca Wasserfall ist ziemlich beeindruckend:

Ich weiß nicht so recht ob Motorrad fahren in Irland wirklich Spaß macht. So wirklich viele Motorrad-Fahrer sieht man auch nicht. Aber das Motorrad macht sich jedenfalls ganz gut vor dem Wasserfall:

Kilcar ist ein kleiner Ort mit ungefähr 250 Einwohnern. Dort befindet sich das bekannte Geschäft Studio Donegal, in dem man Kleidung aus handgemachten Donegal-Tweet kaufen kann. Außerdem kann man die Weberei besichtigen:

Uli hat es offenbar gefallen:

Der Ausflug zum Carrickfinn Pier war eines der Highlights unseres Urlaubs. Schon die Fahrt landschaftlich ein Traum:

Der idyllische Strand am Carrickfinn Pier:

Die Küste läd zum Verweilen ein:

Eines der fotografischen Highlights unseres Urlaub war en die Klippen von Slieve League. Mir ihren 601 Meter Höhe gehören sie zu den höchsten Klippen Europas. Der Ausblick sucht seines gleichen:

Jun
20

Frühling

Auch dieses Jahr habe ich im Frühling wieder die Frühblüher fotografiert. Wegen des Corona-Virus habe ich mich auf die nähere Umgebung meiner Wohnung beschränkt. Aber eigentlich ist das kein Problem, Blümchen gibt es ja so gut wie überall.

Kuhschellen im Abendlicht:

Leberblümchen:

Buschwindröschen habe ich zwar auch schon in der Vergangenheit fotografiert. Aber dieses Jahr habe ich endlich eine Stelle gefunden, wo man sie gut mit der untergehenden Sonne im Hintergrund fotografieren kann:

In Holzhausen in der Nähe von Gilching habe ich dann beim Radfahren noch ein paar Buschwindröschen entdeckt:

Aber auch beim abendlichen Spaziergang unweit meiner Wohnung konnte ich noch ein paar nette Fotos machen. Leberblümchen und Buschwindröschen waren zu dem Zeitpunkt schon verblüht:

May
18

Skiurlaub

Die letzten Jahre hatten wir wettertechnisch mit den Skiurlauben ziemlich Pech: es war grau und trist, hat geschneit oder war gleich so neblig, daß wir das Skifahren ganz bleiben ließen. Dieses Jahr hatten wir dafür richtiges Traumwetter und super Schnee. Gewohnt haben wir im kleinen Ort Natz in der Nähe von Brixen. Von dort lassen sich die Skigebiete Gitschberg-Jochtal und Plose in etwa einer halben Stunde erreichen.

Wie der Name schon sagt, besteht das Skigebiet Gitschberg-Jochtal aus zwei Teilen, die verbunden wurden. Durch seine westseitige Lage ist das Jochtal-Gebiet am Vormittag schöner, während man am Gitschberg nachmittags Sonne hat. Um vom Parkplatz Zur Mühle auf den Gitsch zu kommen muß man etwas Zeit einplanen, da man ganze sechs Lifte nehmen muß. Auch sollte man nicht zu spät zurückfahren, da man für den Rückweg einen Lift braucht.

Blick vom Restaurant Jochtal auf die umliegenden Berge:

Blick vom Hinterberg auf das Restaurant:

Anja hat das Skifahren nicht verlernt:

Uli paßt auf, daß Tobias immer vorsichtig und kontrolliert fährt:

Beeindruckende Landschaft am Gitschberg:

Blick vom Gipfel des Gitsch auf den Alpenhauptkamm:

Das Plose-Skigebiet ist zwar relativ überschaubar, aber die Pisten sind wirklich Klasse. Blick vom Restaurant aufs Skigebiet und den Peitlerkofel:

Die steilen Nordwände des Peitlerkofels:

Man glaubt gar nicht., daß von der anderen Seite ein relativ einfacher Wanderweg bis fast zum Gipfel führt. Nur die letzten Höhenmeter muß man einen einfachen Klettersteig überwinden.

Blick in die andere Richtung zum Alpenhauptkamm:

Blick vom Restaurant Richtung Westen:

So langsam wird es Zeit für die Talabfahrt:

 

Sonnenuntergang in Natz:

Sonnenaufgang:

Die beiden Skigebiete Gitschberg-Jochtal und Plose sind zwar nicht allzu groß, sind aber sehr familienfreundlich, bieten eine schöne Landschaft und tolle Pisten.