May
18

Skiurlaub

Die letzten Jahre hatten wir wettertechnisch mit den Skiurlauben ziemlich Pech: es war grau und trist, hat geschneit oder war gleich so neblig, daß wir das Skifahren ganz bleiben ließen. Dieses Jahr hatten wir dafür richtiges Traumwetter und super Schnee. Gewohnt haben wir im kleinen Ort Natz in der Nähe von Brixen. Von dort lassen sich die Skigebiete Gitschberg-Jochtal und Plose in etwa einer halben Stunde erreichen.

Wie der Name schon sagt, besteht das Skigebiet Gitschberg-Jochtal aus zwei Teilen, die verbunden wurden. Durch seine westseitige Lage ist das Jochtal-Gebiet am Vormittag schöner, während man am Gitschberg nachmittags Sonne hat. Um vom Parkplatz Zur Mühle auf den Gitsch zu kommen muß man etwas Zeit einplanen, da man ganze sechs Lifte nehmen muß. Auch sollte man nicht zu spät zurückfahren, da man für den Rückweg einen Lift braucht.

Blick vom Restaurant Jochtal auf die umliegenden Berge:

Blick vom Hinterberg auf das Restaurant:

Anja hat das Skifahren nicht verlernt:

Uli paßt auf, daß Tobias immer vorsichtig und kontrolliert fährt:

Beeindruckende Landschaft am Gitschberg:

Blick vom Gipfel des Gitsch auf den Alpenhauptkamm:

Das Plose-Skigebiet ist zwar relativ überschaubar, aber die Pisten sind wirklich Klasse. Blick vom Restaurant aufs Skigebiet und den Peitlerkofel:

Die steilen Nordwände des Peitlerkofels:

Man glaubt gar nicht., daß von der anderen Seite ein relativ einfacher Wanderweg bis fast zum Gipfel führt. Nur die letzten Höhenmeter muß man einen einfachen Klettersteig überwinden.

Blick in die andere Richtung zum Alpenhauptkamm:

Blick vom Restaurant Richtung Westen:

So langsam wird es Zeit für die Talabfahrt:

 

Sonnenuntergang in Natz:

Sonnenaufgang:

Die beiden Skigebiete Gitschberg-Jochtal und Plose sind zwar nicht allzu groß, sind aber sehr familienfreundlich, bieten eine schöne Landschaft und tolle Pisten.

Apr
26

Wintertouren

Letzten Winter hatte es recht wenig Schnee, so daß ich einige Bergtouren machen konnte. Die Zeit um Weihnachten bietet sich für Sonnenuntergangs-Touren an, da es recht früh dunkel wird.

Den ersten Sonnenuntergang habe ich auf dem Teufelsstättkopf bei Unterammergau fotografiert:

Der Brunnenkopf eignet sich auch gut für Wintertouren da man relativ schnell am Gipfel ist und der Weg recht einfach ist. Nur die letzten paar Meter zum Gipfel sind etwas ausgesetzt:

Auf dem Herzogstand war ich sogar zweimal. Der Weg war bis zur Bergstation der Herzogstandbahn geräumt und auch die letzte halbe Stunde zum Gipfel ist auch im Winter kein Problem:

Die Sonnenspitze am Kochelsee ist mit 1270 Metern Höhe ein ziemlich unscheinbarer Gipfel, der Blick auf den Kochelsee ist aber wirklich toll. Für das Bild habe ich dann ganze drei Anläufe gebraucht:

Anfang März war ich dann nochmal auf dem Brunnenkopf, diesmal aber einfach tagsüber. Es hatte kurz vorher nochmal genschneit. Den Blick auf die tief verschneite Große Klammspitze fand ich sehr beeindruckend.

Die Große Klammspitze im winterlichen Gewand:

Mitte März war der Schnee in tieferen Lagen ziemlich weg. Ich bin mal wieder mal auf den Jochberg. Eine schöne Tour mit toller Aussicht, aber leider auch völlig überlaufen. Als ich um kurz nach acht morgens ankam war der Parkplatz auf der Kesselberghöhe schon fast voll und auf dem Runterweg kamen mir dann hunderte von Leuten entgegen.

Eine Woche später, kurz bevor die Ausgangsbeschränkungen in Kraft traten, gings noch auf den Breitenstein:

Apr
17

Erdkröten

Im Frühling freue ich mich immer besonders auf die Paarungszeit der Erdkröten. Normalerweise bekommt man Erdkröten selten zu Gesicht, sie sind nachtaktiv und leben versteckt in den Wäldern. Aber zur Paarungszeit wandern sie zu ihren Laichgewässern und verlieren ihre Scheu, eine gute Gelegenheit sie zu fotografieren.

Trotzdem ist es immer noch eine Herausforderung, die Kröten zu fotografieren: sie sind relativ klein, meist schauen nur die Augen aus dem Wasser, an den Ufern der Laichgewässer ist oft ziemlich unfotogenes Gestrüpp und sie sind entweder viel zu weit weg oder direkt vor einem, so daß man sie nur von oben fotografieren kann.

Am Anfang sind mir deswegen nur dokumentarische Photos gelungen. Irgendwann kam ich dann auf die Idee, einen Ast ins Wasser zu legen, in der Hoffnung daß sich die Kröten auf den Ast setzen würden, und ich sie so besser fotografieren könnte. Das hat in der Tat recht gut funktioniert, und gerade am Abend konnte ich so einige schön freigestellte Fotos machen.

Dieses Jahr war ich zweimal bei den Kröten. Am ersten Tag waren noch recht wenige im Teich und sie waren nicht sehr zutraulich, was den Vorteil hatte, daß  es eine perfekte Spiegelung gab:

Am nächsten Tag waren die Kröten sehr viel aktiver und hatten ihre Scheu fast komplett verloren. Leider war es nicht mehr möglich, Bilder mit Spiegelung zu machen, weil einfach zu viele im Teich waren. Dafür schwammen sie immer wieder auf meinen Ast:

Zwei Kröten nebeneinander zu fotografieren ist mir nur ganz selten gelungen. Normalerweise versucht eine Kröte sofort, der anderen auf den Rücken zu steigen. Sie sind in der Wahl der Partner nicht besonders wählerisch: Männchen steigen regelmäßig anderen Männchen auf den Rücken. Sie bemerken ihren Irrtum aber schnell und lassen wieder los.

Bei den folgenden Bildern habe ich versehentlich den Weißabgleich der Kamera verstellt. Die doch eher unnatürlichen Farben haben mich dann inspiriert, die Bilder mit einem etwas unnatürlichen Weißabgleich zu bearbeiten:

Die Fotos finde ich recht ansprechend.

Am zweiten Tag hatte ich auch meine Olympus TG-5 dabei. Ich wollte einige Unterwasseraufnahmen und Dokumentationsbilder machen. Die Kamera hat eine geniale Naheinstellgrenze, so daß ich die Kröten aus nächster Nähe fotografieren konnte:

Die Krötenmännchen sind in der Paarungszeit wirklich komplett Hormon-gesteuert. Oft klammern sie sich an einem Pärchen fest. Das kann dann soweit gehen daß große Bälle aus unzähligen Kröten entstehen, die ertrinken, weil die Männchen nicht mehr los lassen:

So wirklich romantisch ist die Krötenpaarung nicht:

Krötenpärchen aus nächster Nähe:

Apr
9

Tropische Schmetterlinge

Auch diesen Winter war ich wieder bei den tropischen Schmetterlingen im Botanischen Garten in München. Wie die letzten Jahre war ich am letzten Sonntag vor Weihnachten dort, in der Hoffnung daß es etwas leerer ist. Da wurde ich dieses Jahr auch nicht enttäuscht.

Die tropischen Schmetterlinge sind für mich jedes Jahr wieder ein tolles Fotomotiv:

Neben den Schmetterlingen finde ich einen Besuch bei den Kakteen immr lohnenswert:

Am Schluß habe ich noch die Schildkröten besucht:

Eigentlich wollte ich auch noch zur Schmetterlings-Ausstellung im Botanischen Garten in Augsburg. Dort man man mit etwas Glück Schmetterlinge, die sich im Wasser spiegeln, fotografieren. Daraus ist wegen der Corona-Krise aber nichts mehr geworden.

Apr
6

Sulzkogel und Zischgeles

Letztes Jahr war ich leider nur recht wenig in den Bergen unterwegs. Durch den langen Winter lag im Frühjahr zu viel Schnee, und dann habe ich mich in Irland am Knöchel verletzt und konnte erst im Spätsommer wieder wandern. Ich habe dann zwei Touren auf 3000’er im Sellrain gemacht. Im Winter sind ist das Sellrain wegen der endlosen Pulverschneehänge ein echter Hotspot für Skitourengeher, im Sommer trifft man dort nicht allzuviele Leute.

Zuerst bin ich von Kühtai auf den Sulzkogel. Der Sulzkogel dürfte einer der einfachsten 3000’er überhaupt sein, der Ausblick auf den Finstertalspeichersee ist aber wirklich beeindruckend. Von Kühtai aus geht es erstmal auf einfachen Pfaden zum Finstertalspeichersee.

Blick zurück auf Kühtai:

Der Finstertalspeichersee mit dem Sulzkogel:

Der Weg führt um den Speichersee herum, auf dem Bild kann man ihn rechts erkennen:

Nachdem man den See umrundet hat geht es erst auf Schotter und später über Blockwerk weiter nach oben.Der Blick zurück auf den Finstertalspeichersee ist beeindruckend:

Das letzte Stück zum Gipfel ist dann steiler, aber auch nicht schwierig. Der Blick vom Gipfel kann sich sehen lassen:

Ausgangspunkt für die Tour auf den Zischgeles war Praxmar. Von dort gibt es zwei Wege auf den Zischgeles, der Weg Nummer 32 bietet sich wegen der schöneren Ausblicke für den Aufstieg an. Zuerst folgt man einem gut makierten Pfad über schöne Almwiesen:

Nach gut einer Stunde wird die Landschaft dann rauher. Blick zurück auf Praxmar:

Blick auf die Nordwände des Lisenser Fernerkogel und seines Gletschers, der aber auch nicht mehr wirklich beeindruckend ist:

Dann ist zum ersten Mal der Gipfel des Zischgeles zu sehen:

Hier wird das Gelände wilder und es ist im weiteren Verlauf etwas Kraxelei angesagt:

Am Gipfel des Zischgeles:

Blick vom Gipfel:

Für den Abstieg bietet sich dann der Weg Nummer 31 an, um eine Rundtour zu machen. Auch hier ist etwas Kraxelei entlang des Grates nötig:

Blick hinunter ins Tal:

Der Sulzkogel und der Zischgeles sind zwei recht einfache 3000’er und vor allem der Blick vom Gipfel des Sulzkogels ist wirklich beeindruckend. Der Sulzkogel ist eigentlich ein reiner Wanderberg, der Zischgeles ist im Gipfelbereich etwas schwieriger, aber wer kein Problem mit einfacher Kraxelei hat, wird kein Problem haben.